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Recital 3

Florent Ling, Piano

Freitag 13. März 2026
19:30
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Programm: 

Joh. Seb. Bach/Joh. Brahms: Chaconne für die linke Hand allein

Franz Liszt: Ballade Nr 2

Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung

 

Florent wurde in Paris geboren und entschied sich im Alter von 18 Jahren für eine musikalische Laufbahn. Er bildete sich regelmäßig bei der bedeutenden Pianistin Elisabeth Leonskaja weiter und verfeinerte seine künstlerische Identität mit dem „Artist Diploma“ am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris, wo er nun eine pädagogische Hochschulausbildung absolviert.

Zuvor hatte er das Glück, in Paris bei den Pianisten Bruno Rigutto und Hortense Cartier-Bresson zu studieren, und absolvierte auch einen Masterstudiengang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin in der Klasse von Eldar Nebolsin. Parallel dazu wird er von herausragenden Künstlern wie Janine Jansen, Tabea Zimmermann, Jean-Marc Luisada, Jean-Efflam Bavouzet, Kirill Gerstein, Pascal Devoyon, Richard Goode… beraten.

 

In 2017 tourt Florent durch Asien bei mehreren Konzerten in China und Taiwan. Unter anderem gab er eine Reihe öffentlicher Meisterkurse am Conservatório de Macau. Auch 2018 kehrte er dorthin zurück und trat in einer Reihe von Konzerten in Guangzhou, Macau, Taipeh und Taoyuan mit der Geigerin Camille Théveneau auf. In der Saison 2023-2024 ist er eingeladen, als Solist mit dem Orchestre Régional de Normandie sowie dem Orchestre des Lauréats du Conservatoire aufzutreten.

 

Unterstützt vom DAAD, ADAMI, der Société Générale und der Tokyo Foundation, gewann er 2017 den 1. Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Klavierwettbewerb Claude Bonneton. Anschließend gewann er den 2. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb Nice Côte d’Azur und den 3. Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Georges-Cziffra-Wettbewerb. In jüngster Zeit erhielt er außerdem den 1. Preis bei den Verão Clássico Awards in Lissabon, den Grand Prix beim „Sviatoslav Richter“ International Piano Competition in Seoul sowie den 1. Preis beim Young Euregio Piano Award. Im Jahr 2022 wurde er mit dem 1. Preis beim „Concours International des Jeunes Talents en Normandie“ ausgezeichnet.

 

Neben seiner Tätigkeit als Musiker begeistert sich Florent auch für das Theater. Er studierte Schauspiel am Cours Simon und anschließend am Conservatoire Nadia et Lili Boulanger. Er inszenierte 2017 eine Aufführung rund um den Monolog „La nuit juste avant les forêts“ von Bernard- Marie Koltès, in der sich Theater, Tanz und improvisierte Musik vermischten. Ab 2022 ist er Resident in der Cité internationale des arts und präsentiert dort seine erste Einzelausstellung mit dem Titel „hope you find your paradise“, die Fotografien und Musik miteinander verbindet. Im Hinblick auf die Spielzeit 25-26 kreiert er an der Seite des Regisseurs Jean-Christophe Barbaud das Stück „Beethoven: les sonates intimes“ als Musiker und Schauspieler, das vom Stadttheater Fontainebleau unterstützt wird.

Sein neuestes Werk, „mussorsgky pictures“, vermischt Musik mit der Bestellung von Werken bei bildenden Künstlern rund um die Thematik der Trauer.

Sofatalk nach dem Konzert

Eintritt: Fr. 30/15

 

Platzreservation unter 

 

 

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Junge Bühne 4

Aargauer Talente der SpiFö

Dienstag 31. März 2026
19:30
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Absolvent:innen der Spitzenförderung Musik der Aargauer Kantonsschulen spielen ein buntes Programm aus Klassik und Jazz.

 

Programm:

Ludwig van Beethoven (1712-1773)

Sonate für Klavier zu vier Händen, op. 6 (1796-1797)

  1. Rondo. Moderato

Alex Lutz / Julia Hochuli, Klavier

 

Alexander Glasunow (1865-1936)

Albumblatt für Trompete und Klavier (1899)

Joana Bolleter, Euphonium / Alex Lutz, Klavier

 

Thomas Simaku (*1958)

Sea Images for flute and piano (2000)

Fabiana Riediker, Blockflöte / Julia Hochuli, Klavier

 

Jeremy P. Norris (*1953)

Jazz Suite for flute & piano (2011) – III. La Parisienne

Ervin Kántor, Sopransaxophon / Allegra Guiffo Longué, Klavier

 

Barbara York (1949-2020)

Suite for Euphonium, Tuba and Piano (2008) – I und II

Joana Bolleter, Euphonium / Yaïr Ringgenberg, Tuba /

Attila Zimmermann, Klavier

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

Sonate D-Dur für Klavier vierhändig KV 381 (1772)

  1. Allegro, 2. Andante

Elvire Rüfenacht / Manuel Jegerlehner, Klavier

 

Olivier Messiaen (1908-1992)

Vingt regards sur l’Enfant-Jésus (1944) –

  1. Première communion de la Vierge, Très lent

Nils Kroehl, Klavier

 

Robert Schumann (1810 – 1856)

Sonate für Klavier und Violine Nr. 1 in a-Moll, Op. 105 (1851)

  1. Mit leidenschaftlichem Ausdruck

Daria Zinniker, Violine / Elvire Rüfenacht, Klavier

 

Jirka Kadlec (*1979)

Jazzy Concerto

Ervin Kantor, Altsaxophon / Yaïr Ringgenberg, Tuba / Manuel

Jegerlehner, Klavier

 

Sofatalk nach dem Konzert

Eintritt frei, Kollekte

Barbetrieb ab 18.45

Platzreservationen über 

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Recital 4

Kathrin Schmidlin, Klavier, Clara Schumann gewidmet

Freitag 8. Mai 2026
19:30
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Programm:

CLARA SCHUMANN GEWIDMET

In ihrer einzigartigen Eigenschaft als weit gereiste, zur k.k.Kammervirtuosin ernannte Pianistin, als Komponistin, Klavierpädagogin und Herausgeberin verkörperte Clara Schumann (-Wieck) die bedeutendste deutsche Musik­erin des 19.Jahrhunderts. Clara Josephine Wieck setzte ihre als Wunderkind begonnene pianistische Karriere nach der Heirat (1840) mit Robert Schumann fort und trat nachher als Interpretin und Komponistin unter dem Namen Clara Schumann auf, der im Folgenden verwendet wird.

Mit ihrem virtuosen Klavierspiel regte die Musikerin an die dreissig Komponisten zur Entstehung von Werken an, die ihr gewidmet, jedoch nur vereinzelt von ihr ins Repertoire aufgenommen wurden. Sie setzte sich hauptsächlich für Bach, Beethoven, Rob­ert Schumann und Brahms ein, um den von ihren hier vorliegenden Zeitgenossen Felix Mendelssohn Bartholdy und Stephen Heller nur ein paar wenige Klavierstücke regelmässig in Konzerten zu spielen.

Die Aargauer Pianistin Kathrin Schmidlin macht uns mit der vorliegenden Auswahl mit teilweise verges­senen Werken von zehn romantischen Komponisten und einer Komponistin aus Dänemark, Deutschland, Tschechien und Ungarn bekannt. Die Vielfalt der For­men widerspiegelt sich in Charakterstücken, Tänzen, Liedern ohne Worte, Variationen, Fantasiestücken und Skizzen.

Die Schweizer Pianistin Kathrin Schmidlin hat sich auf Werke von Komponistinnen spezialisiert. 

Ihr Debütalbum Frauenstimmen, das 2021 zusammen mit der Cellistin Anna Fortova anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Schweizer Frauenstimmrechts veröffentlicht wurde, erschien beim renommierten Schweizer Label Claves Records. Diese CD, die Werke von Komponistinnen enthält, erhielt viele positive Kritiken in der internationalen Fachpresse. So wurde sie unter anderem von France Musique als Disque du jour ausgezeichnet und beim New Yorker Klassikradio WQXR in die Liste The Best Albums of the Month aufgenommen.

Im Frühjahr 2022 folgte ihr Solo-Album Opus 1 feminin, ebenfalls bei Claves Records erschienen. Diese Einspielung vereint Erstlingswerke von acht Komponistinnen für Klavier solo und erntete ebenfalls ein breites internationales Medienecho. Sie wurde vom MDR zum Album der Woche gekürt und erhielt in der französischen Zeitschrift Diapason die Auszeichnung mit vier Stimmgabeln.

Im Juni 2025 erscheint ihr mittlerweile drittes Album „Clara Schumann gewidmet“ bei Claves Records als Doppel-CD. 

Bereits 2017 führte Kathrin Schmidlin den gesamten Klavierzyklus Das Jahr von Fanny Hensel im Museum am Dom in Trier auf. Anlässlich des 200. Geburtstags von Clara Schumann spielte sie 2019 mehrfach deren Klavierkonzert in a-Moll.

Konzertauftritte führten sie unter anderem nach München in die Große Aula der Ludwig-Maximilians-Universität, nach Paris, nach Bayreuth in die Klaviermanufaktur Steingräber & Söhne, nach Gladbeck zum Forum Deutscher Musikhochschulen, ans Theater Basel, nach Sils Maria sowie zum Menuhin Festival in Gstaad.

Kathrin Schmidlin studierte bei Karl-Andreas Kolly an der Zürcher Hochschule der Künste, bei Wolfgang Manz an der Hochschule für Musik Nürnberg sowie bei Tobias Schabenberger an der Hochschule für Musik Basel. Sie ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe und war Stipendiatin der Bachwoche Ansbach. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie von Henri Sigfridsson, Aleksandar Madžar, Brigitte Meyer, Konstantin Lifschitz und Hartmut Höll.

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit engagiert sich Kathrin Schmidlin vielseitig: Sie war Vorstandsmitglied der European Piano Teachers Association Schweiz und unterrichtete an der Musikschule Konservatorium Zürich. Ab August 2025 leitet sie eine Klavierklasse an der neu gegründeten Kantonsschule in Stein, ist als Expertin an Schweizer Kantonsschulen tätig und studiert Psychologie an der Fernuni Schweiz.

Sofatalk nach dem Konzert

Eintritt: Fr 30/15

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Recital 1

Duo Rotonde: Nathan Zürcher, Cello und Nicolas Caccivio, Klavier

Sonntag 20. September 2026
19:30
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Nathan Zürcher und Nicolas Caccivio stammen aus Biel/Bienne und sind tief in der Kulturszene ihrer Region verwurzelt. Das Duo Rotonde wurde 2019 an der Hochschule für Musik Basel gegründet, wo beide Musiker ihr Studium mit Auszeichnung abschlossen.

Sie hatten die Gelegenheit, mit renommierten Professoren wie Anton Kernjak, Thomas Demenga, Filippo Gamba und Ophélie Gaillard zusammenzuarbeiten. Das Duo interpretiert klassische Werke, zeitgenössische Kompositionen und Eigenkompositionen. Dank ihrer herausragenden Interpretationskunst gewannen sie den dritten Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Annarosa Taddei in Rom, wo sie die Ehre hatten, das Originalwerk „Encore“ des römischen Komponisten Mario Totaro uraufzuführen.

Seit Beginn ihrer Zusammenarbeit konzertiert das Duo Rotonde regelmäßig national und international, unter anderem in Frankreich und Italien.

Programm:

Franz Schubert (1797–1828)

Sonate „Arpeggione“ für Violoncello und Klavier D.821

Allegro Moderato

Adagio

Allegretto

Mario Totaro (*1962)

Encore für Violoncello und Klavier (2023)

Frédéric Chopin (1810–1849)

Sonate für Violoncello und Klavier in g-Moll, op.65

Allegro Moderato

Scherzo

Largo

Finale

Sofatalk nach dem Konzert

Eintritt: Fr. 30/15

Platzreservationen unter 

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Junge Bühne 1

Trio Ventus

Sonntag 25. Oktober 2026
19:30
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Das Trio Ventus spielt in einer besonderen Zusammensetzung: Klavier und zwei Flöten, darum luftet es also ziemlich heftig!

 

Die Namen der jungen Spielenden sind in Aarau keine Unbekannten, wir dürfen uns freuen auf die musikalische Begegnung mit:

Noemie Hunziker, Klavier

Fabian Tschopp, Flöte

Magdalena Popp, Flöte

 

Das Programm wird im Frühjahr bekanntgegeben

Eintritt frei, Kollekte

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Recital 2

Florian Heinisch, Klavier

Samstag 28. November 2026
19:30
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“ Bridges to freedom“ – Aus Anlass des 250. Jahrestags der Unabhängigkeit Amerikas. Werke von Gershwin, Copland, Ives, Joplin und anderen.

 

Details folgen