Gastkonzert
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Gastmusiker: Bernhard Bamert, Posaune
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Die 12. Pianolounge Saison wird von einem Duo eröffnet. Nathan Zürcher und Nicolas Caccivio stammen aus Biel/Bienne und sind tief in der Kulturszene ihrer Region verwurzelt. Das Duo Rotonde wurde 2019 an der Hochschule für Musik Basel gegründet, wo beide Musiker ihr Studium mit Auszeichnung abschlossen.
Sie hatten die Gelegenheit, mit renommierten Professoren wie Anton Kernjak, Thomas Demenga, Filippo Gamba und Ophélie Gaillard zusammenzuarbeiten. Das Duo interpretiert klassische Werke, zeitgenössische Kompositionen und Eigenkompositionen. Dank ihrer herausragenden Interpretationskunst gewannen sie den dritten Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Annarosa Taddei in Rom, wo sie die Ehre hatten, das Originalwerk „Encore“ des römischen Komponisten Mario Totaro uraufzuführen.
Seit Beginn ihrer Zusammenarbeit konzertiert das Duo Rotonde regelmäßig national und international, unter anderem in Frankreich und Italien.
Programm:
Franz Schubert (1797–1828)
Sonate „Arpeggione“ für Violoncello und Klavier D.821
Allegro Moderato
Adagio
Allegretto
Mario Totaro (*1962)
Encore für Violoncello und Klavier (2023)
Frédéric Chopin (1810–1849)
Sonate für Violoncello und Klavier in g-Moll, op.65
Allegro Moderato
Scherzo
Largo
Finale
Sofatalk nach dem Konzert
Eintritt: Fr. 30/15
Das Trio Ventus spielt in einer besonderen Zusammensetzung: Klavier und zwei Flöten, darum luftet es also ziemlich heftig!
Die Namen der jungen Spielenden sind in Aarau keine Unbekannten, wir dürfen uns freuen auf die musikalische Begegnung mit:
Simon Popp, Klavier
Fabian Tschopp, Flöte
Magdalena Popp, Flöte
Das Trio Ventus wurde 2025 gegründet. Alle drei Musiker:innen stammen ursprünglich aus dem Aargau und sind ehemalige Absovent:innen des kantonalen Spitzenförderungprogramms. Im Laufe der Studienzeit kreuzten sich ihre Wege immer wieder im Rahmen verschiedener Projekte. Nun wollen sie mit dem Trio Ventus ihre Zusammenarbeit intensivieren und sich damit längerfristig einen Platz in der schweizerischen Klassik-Szene erarbeiten. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, hochstehende Kammermusik in innovativen Konzertformaten zu präsentieren und damit insbesondere ein jüngeres Publikum für die klassische Musik zu begeistern.
In einer ersten Arbeitsphase im Frühling 2025 erhielt das Trio wichtige Impulse von Andrea Bischoff im Unterricht an der Hochschule Luzern – Musik. Für das Jahr 2026 sind zwei Konzerte mit ihrem Debütprogramm „Salon Reloaded“ geplant. Die Absicht des Trios, die Salonmusik ins 21. Jahrhundert zu holen, könnte nicht besser zur Ausrichtung und Interieur der Pianolounge passen. Das Programm umfasst rund eine Stunde Musik und reicht von den bekannten Werken Dopplers und Kuhlaus über die impressionistischen Klänge von Debussy bis hin zu moderneren Klängen von Clarke und Zyman. So zeigt dieses Programm die Klangvielfalt, welche in dieser Besetzung möglich ist, und verspricht durch die vielen Kontraste ein abwechslungsreiches Konzerterlebnis. «Salon» bedeutet für das Trio auch, dass man sich über die gespielten Werke austauscht. Als Pädagog:innen ist die Vermittlung von Musik ein zentrales Thema in ihrem Wirken. Kurze Moderationen und Gesprächsimpulse sollen dazu anregen, sich zwischen und nach den Stücken miteinander zu unterhalten – ganz im Sinne der Salonmusik.
Simon Popp hat bereits vor drei Jahren mit einem Solorezital in der Pianolounge begeisteret, er wird auch noch ein Solostück zum Besten geben.
Das genaue Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Sofatalk nach dem Konzert
Eintritt frei, Kollekte
Bridges to freedom
Aus Anlass des 250. Jahrestags der Unabhängigkeit Amerikas hat der deutsche Pianist Florian Heinisch ein
Programm zusammengestellt, das die tief gewachsenen Verbindungen zwischen den USA und
Europa betont. Das Programm soll ein Zeichen setzen, wieder mehr aufeinander zuzugehen und
Brücken zu bauen – grundlegende Voraussetzung für eine freie, demokratische Gesellschaft.
Neben Komponisten, die in Amerika geboren wurden und aus ganz unterschiedlichen
Hintergründen kommen, sind deshalb mit Bartók und Schönberg auch solche vertreten, die
dort zur Zeit des Dritten Reiches eine neue Heimat gefunden haben oder aus anderen Ländern
kommend in Amerika ihren Lebensmittelpunkt haben. Das Programm soll dazu inspirieren, dem
nachzuspüren, was der Unabhängigkeit Amerikas zugrunde lag: Freiheit, Toleranz und Offenheit.
George Gershwin (1898-1937): 3 Preludes (1926)
Arnold Schönberg (1874-1951): Fünf Klavierstücke op. 23 (1923)
Aaron Copland (1900-1990): Passacaglia (1922)
John Adams (*1947): China Gates (1977)
Charles Ives (1874-1954): Three-Page-Sonata (1949)
Scott Joplin (1868-1917): Ragtime: The Entertainer (1902)
John Cage (1912-1992): Dream (1948)
Béla Bartók (1881-1945): Sonate für Klavier Sz. 80 (1926)
Sofatalk nach dem Konzert
Eintritt Fr. 30/15
mit:
Erich Fischer Vibraphon, Bariton Horn
Thomas Lähns Kontrabass
Akin Elegbede Schlagzeug
Gäste: Dave Feusi Saxophon Roberto Koch Kontrabass
«Jazz ist die Freiheit, viele Formen zu haben.» Dieses Zitat von Duke Ellington ist sprichwörtlich Programm des
Erich Fischer Trios. Von der stilistisch vielfältigen und abwechslungsreichen Welt des Jazz lässt sich der Bandleader
inspirieren, scheut sich aber keineswegs auch Einflüsse der lateinamerikanischen und afrikanischen Musik in seine
Kompositionen einfliessen zu lassen.
Phantasievolle Themata, mal sparsam im Duo, mal aus dem Vollen schöpfend, spannende Soli, mal leise und ruhig,
mal ekstatisch brodelnd, sind der Inhalt. Die musikalische Form überrascht in variablen Besetzungen, immer den weichen Klang des Vibraphons im
Zentrum, ein Kontrabass, der sich nicht scheut die Melodie zu übernehmen und das Schlagzeug bietet weit mehr als
nur die rhythmische Grundlage. Die zwei Gäste am Saxophon und am Kontrabass bereichern den Klang des Erich Fischer Trios wesentlich.
Die neue CD «Joey’s Delight» beinhaltet 12 neue Kompositionen vom Bandleader, welche in den Jahren 2024 und 2025
entstanden sind. Daraus entsteht die packende Energie, der frische Spielwitz und die Leidenschaft mit der das Erich Fischer Trio mit
seinen Gästen zu überzeugen vermag.
Eintritt: Fr. 30/15
Gabriele Lucherini ist ein in Italien geborener Pianist mit Wohnsitz in Basel. Er studierte Klavier am Konservatorium „Arrigo Pedrollo“ in Vicenza, wo er sowohl den Bachelor als auch den Master mit Auszeichnung abschloss. Anschließend setzte er seine Ausbildung an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel fort, wo er einen Master in Spezialisierter Performance sowie ein Ergänzungsstudium auf dem Hammerflügel bei Edoardo Torbianelli absolvierte. Derzeit absolviert er ein weiterführendes Studium in Klavierimprovisation in Stuttgart bei Prof. Noam Sivan, dessen Abschluss im April 2027 geplant ist.
Wichtige künstlerische Anregungen erhielt er in Meisterkursen bei renommierten Musikern wie Marco Tezza, Carlo Grante, Aleksandar Madžar, Lilya Zilberstein, Malcolm Bilson, Alexander Lonquich, Benedetto Lupo, Roberto Prosseda und Kristian Bezuidenhout.
2023 erhielt er ein Stipendium als aktiver Teilnehmer des International Workshop on Historical Piano Improvisation in Perugia; 2022 wurde er sowohl mit dem Jurypreis als auch mit dem Publikumspreis beim Internationalen van-Wassenaer-Wettbewerb für historische Instrumente ausgezeichnet und 2021 war er Finalist beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Siegburg.
Seine Diskographie umfasst die CD From Manuscript to Invention (Challenge Records), eingespielt gemeinsam mit Giulio Padoin, sowie eine CD-Produktion für Neos München mit zeitgenössischen Werken für Violine und Klavier von Andreas Pflüger
Seit 2018 unterrichtet er Klavier an den Musikschulen Frick und ist im Frühjahr 2026 als Klavierlehrer an die Alte Kanti Aarau gewählt worden, wo er ab Sommer 26 unterrichten wird. Er wird sich nun gleich in Aarau als Pianist und Improvisator vorstellen.
Programm:
Franz Liszt (1811–1886)
Études d’exécution transcendante, Nr. 3 „Paysage“, Nr. 8 „Wilde Jagd“, Nr. 11 „Harmonies du soir“, Nr. 10 f-Moll *
Gabriele Lucherini (1990) Improvisation über Volkslieder und Opernthemen im Stil von Liszt
Franz Liszt (1811–1886)
Vallée d’Obermann, S. 160/6 aus Années de pèlerinage I: Suisse
Sofatalk nach dem Konzert
Eintritt: Fr. 30/15
Bar ab 18.45
Im Juni 2025 trat Susanna Braun erstmals mit der BBC Philharmonic auf und interpretierte das Klavierkonzert von Bacewicz, das zudem für eine Live-Übertragung auf BBC-Radio 3 aufgenommen wurde. The Arts Desk beschrieb ihre Interpretation als „gentle, bittersweet and evocative“. Sie hat außerdem mit der Manchester Camerata, dem Jugendsinfonieorchester der Ukraine (YSOU), der Sinfonietta Schaffhausen, der Jenaer Philharmonie sowie der Norddeutschen Philharmonie Rostock und weiteren Ensembles zusammengearbeitet. In diesem Frühjahr wird sie Prokofjews Klavierkonzert Nr. 2 mit dem Karlsbader Symphonieorchester aufführen.
Susanna erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen. Im Jahr 2025 erreichte sie das Halbfinale des Internationalen Franz-Liszt-Klavierwettbewerbs in Utrecht; 2024 gehörte sie zu den zehn besten Kandidat:innen des Concorso Internazionale Rina Sala Gallo in Monza und war eine von nur 36 Teilnehmenden, die für den Concours Géza Anda ausgewählt wurden. Für ihre künstlerischen Leistungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Brigitte-Engerer-Preis „Jeune espoir“ beim Piano Campus 2023 in Paris. Zu ihren frühen Erfolgen zählen erste Preise beim internationalen Wettbewerb für junge Musiker in Enschede, beim Ferrara International Piano Festival und beim Schweizer Jugendmusikwettbewerb (SJMW) sowie der Förderpreis des Neuen Orchesters Basel und der RNCM Chopin-Preis.
Susanna, entdeckt von Maestro Danilo Manto, absolvierte ihre musikalische Ausbildung an führenden Institutionen. Sie wurde mit dem renommierten International Artist Diploma (IAD) des Royal Northern College of Music (RNCM) sowie dem Akademiediplom der Imola International Academy „Incontri con il Maestro“ ausgezeichnet. Ihren Masterabschluss erwarb sie an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, ihren Bachelor mit Honours am RNCM. Darüber hinaus erhielt sie das Diplôme Supérieur mit höchster Auszeichnung von der Schola Cantorum in Paris.
Derzeit absolviert sie den Studiengang „Specialized Music Performance – Soloist“ an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) sowie den Postdiplomkurs an der Imola International Academy. Zu ihren wichtigsten Mentor zählen Till Fellner, Grigory Gruzman, Boris Petrushansky und Helen Krizos.
Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist sie Gründerin und künstlerische Leiterin von BlenioMusica, dem jährlichen Kammermusikfestival im Valle di Blenio (Schweiz), das 2026 in seine sechste Ausgabe geht und für sein innovatives, abwechslungsreiches Programm mit jungen Künstler:innen aus aller Welt bekannt ist.
Susanna ist Teil der Valaris-Music-Familie, mit der sie ihr erstes Album „OUROBOROS“ aufgenommen hat. Kürzlich trat sie für die Orpheum Foundation auf und ist dankbar für das Exzellenzstipendium der ZHdK Foundation sowie für die großzügige Unterstützung der Marguerite Meister Stiftung.
Programmdetails folgen zu einem späteren Zeitpunkt.
Der schweizerische Pianist Florian Altwegg ist leidenschaftlicher Solist und Kammermusiker. Von
französischer Barockmusik bis hin zu zeitgenössischen Werken aus Lateinamerika pflegt er ein
Repertoire, das besonders auch wenig gespielte Komponisten und Werke umfasst. Prägende
Konzerterlebnisse kreiert der junge Musiker mit epochenübergreifenden und thematischen
Programmformaten.
Florian Altwegg wurde in der Schweiz, in Biel/Bienne geboren und entdeckte das Klavierspiel
bereits mit drei Jahren. Er absolvierte die Talentförderungsklasse des Gymnasiums Hofwil in
Münchenbuchsee und parallel dazu verlaufend das Bachelorstudium an der Hochschule der Künste
Bern in der Klavierklasse von Pierre Sublet. Das musikpädagogische Studium schloss er bei Wilhem
Latchoumia an der Hochschule der Künste Bern im Jahr 2020 ab. Es folgte ein Studium in der
Klavierklasse von Karl-Andreas Kolly an der Zürcher Hochschule der Künste, das er 2023 mit dem
Konzertexamen Master of Specialized Performance (ehem. Solistendiplom) abschloss.
Erfolge erzielte er unter anderem 2009 am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb mit dem
ersten Preis mit Auszeichnung mit höchster Punktzahl und einem Sonderpreis für herausragende
Interpretationen zeitgenössischer Werke. Bei internationalen Klavierwettbewerben gewann er den
ersten Preis im 31. Klavierwettbewerbs «Rospigliosi» (IT, 2026), war Finalist im Bechstein-Bruckner
Wettbewerbs (A, 2023), Semifinalist im Schimmel Klavierwettbewerbs (D, 2022) und im Concurso
de Vigo (ES, 2022). Mit dem Alas-Klavierquartett gewann er den Sonderpreis am 1. Paul Juon
Kammermusikwettbewerb (CH, 2023) und ist seither Mitglied des Förderkreises Kammermusik
Schweiz. Von der Stadt Feldkirch (A) wurde er 2024 u.a. für sein Engagement in der Interpretation
zeitgenössischer Musik mit dem Stella-Musikpreis ausgezeichnet.
Florian Altwegg absolvierte Meisterkurse bei prägenden Persönlichkeiten wie Dmitri Bashkirov,
Homero Francesch, Martin Hughes, Fernando Viani und Michael Korstick. Sein ergänzendes
Privatstudium bei Paul Coker hatte zudem über viele Jahre hinweg einen großen Einfuss auf seine
musikalische Entwicklung.
Florian Altwegg hegt ein besonderes Interesse für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts sowie
für Komponisten lateinsprachiger Herkunft. Nebst seinem Engagement in der klassischen Musik
spielt er in Projektformationen im Bereich der experimentellen Musik und des Latin Jazz mit.
Details folgen
Die aus Winterthur stammende Salome Braun begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. Ihren ersten Unterricht bekam sie von Seraina Janett, später wechselte sie zu Carl Wolf. Ihr heutiger Lehrer ist Prof. Hans-Jürg Strub.
Im Rahmen ihrer vielseitigen Ausbildung am Konservatorium Winterthur erhält sie auch Violinunterricht, spielt im Winterthurer Jugendsinfonieorchester mit und nimmt Dirigierstunden. Neben ihren musikalischen Aktivitäten besucht sie die Kantonsschule Rychenberg in Winterthur (altsprachliches Profil mit Latein und Griechisch).
Salome Pilgram ist Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, so zum Beispiel am Concours International Piano Val de Travers (2021) und am Bach-Wettbewerb in Köthen (2023), wo sie in der höchsten Alterskategorie den 1. Preis erhalten hat. Auch am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb und am Zürcher Musikwettbewerb wurde sie mehrfach ausgezeichnet – solo oder auch im Trio mit ihren beiden jüngeren Geschwistern Emanuel (Cello) und Debora (Violine). Es gibt für die 19-Jährige nichts Schöneres, als ihre Musikbegeisterung mit anderen zu teilen.
Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.