Gastkonzert
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Gäste: TRIO JARRET/JOHANSSON/VON MARTENS
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Saisonstart der Reihe für Freie Improvisation mit Ruedi Debrunner und Marco Käppeli
Details auf http://hoerundjetzt.ch
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Programm:
CLARA SCHUMANN GEWIDMET
Woldemar Bargiel (1828-1897) Aus Drei Charakterstücke op. 8
I Allegro appassionato
Vinzenz Lachner (1811-1893) Zwei Klavierstücke op. 52
I Impromptu
II Tarantella
Johann Peter Emilius Hartmann (1805-1900) Aus Fantasistykker op. 54
I Allegro poco moderato pastorale
II Allegretto capriccioso
III Canto marziale religioso
IV Allegro molto assai
Stephen Heller (1813-1888) Deux Tarantelles op. 85
Johannes Brahms (1833-1897) Gavotte von C. W. Gluck
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Aus Sechs Lieder ohne Worte op. 62
I Andante espressivo
III Andante maestoso
V Venetianisches Gondellied
VI Allegretto grazioso
In ihrer einzigartigen Eigenschaft als weit gereiste, zur k.k.Kammervirtuosin ernannte Pianistin, als Komponistin, Klavierpädagogin und Herausgeberin verkörperte Clara Schumann (-Wieck) die bedeutendste deutsche Musikerin des 19.Jahrhunderts. Clara Josephine Wieck setzte ihre als Wunderkind begonnene pianistische Karriere nach der Heirat (1840) mit Robert Schumann fort und trat nachher als Interpretin und Komponistin unter dem Namen Clara Schumann auf, der im Folgenden verwendet wird.
Mit ihrem virtuosen Klavierspiel regte die Musikerin an die dreissig Komponisten zur Entstehung von Werken an, die ihr gewidmet, jedoch nur vereinzelt von ihr ins Repertoire aufgenommen wurden. Sie setzte sich hauptsächlich für Bach, Beethoven, Robert Schumann und Brahms ein, um den von ihren hier vorliegenden Zeitgenossen Felix Mendelssohn Bartholdy und Stephen Heller nur ein paar wenige Klavierstücke regelmässig in Konzerten zu spielen.
Die Aargauer Pianistin Kathrin Schmidlin macht uns mit der vorliegenden Auswahl mit teilweise vergessenen Werken von romantischen Komponisten bekannt. Die Vielfalt der Formen widerspiegelt sich in Charakterstücken, Tänzen, Liedern ohne Worte, Variationen, Fantasiestücken und Skizzen.
Die Schweizer Pianistin Kathrin Schmidlin hat sich auf Werke von Komponistinnen spezialisiert.
Ihr Debütalbum Frauenstimmen, das 2021 zusammen mit der Cellistin Anna Fortova anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Schweizer Frauenstimmrechts veröffentlicht wurde, erschien beim renommierten Schweizer Label Claves Records. Diese CD, die Werke von Komponistinnen enthält, erhielt viele positive Kritiken in der internationalen Fachpresse. So wurde sie unter anderem von France Musique als Disque du jour ausgezeichnet und beim New Yorker Klassikradio WQXR in die Liste The Best Albums of the Month aufgenommen.
Im Frühjahr 2022 folgte ihr Solo-Album Opus 1 feminin, ebenfalls bei Claves Records erschienen. Diese Einspielung vereint Erstlingswerke von acht Komponistinnen für Klavier solo und erntete ebenfalls ein breites internationales Medienecho. Sie wurde vom MDR zum Album der Woche gekürt und erhielt in der französischen Zeitschrift Diapason die Auszeichnung mit vier Stimmgabeln.
Im Juni 2025 erschien ihr mittlerweile drittes Album „Clara Schumann gewidmet“ bei Claves Records als Doppel-CD.
Bereits 2017 führte Kathrin Schmidlin den gesamten Klavierzyklus „Das Jahr“ von Fanny Hensel im Museum am Dom in Trier auf. Anlässlich des 200. Geburtstags von Clara Schumann spielte sie 2019 mehrfach deren Klavierkonzert in a-Moll.
Konzertauftritte führten sie unter anderem nach München in die Große Aula der Ludwig-Maximilians-Universität, nach Paris, nach Bayreuth in die Klaviermanufaktur Steingräber & Söhne, nach Gladbeck zum Forum Deutscher Musikhochschulen, ans Theater Basel, nach Sils Maria sowie zum Menuhin Festival in Gstaad.
Kathrin Schmidlin studierte bei Karl-Andreas Kolly an der Zürcher Hochschule der Künste, bei Wolfgang Manz an der Hochschule für Musik Nürnberg sowie bei Tobias Schabenberger an der Hochschule für Musik Basel. Sie ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe und war Stipendiatin der Bachwoche Ansbach. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie von Henri Sigfridsson, Aleksandar Madžar, Brigitte Meyer, Konstantin Lifschitz und Hartmut Höll.
Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit engagiert sich Kathrin Schmidlin vielseitig: Sie war Vorstandsmitglied der European Piano Teachers Association Schweiz und unterrichtete an der Musikschule Konservatorium Zürich. Ab August 2025 leitet sie eine Klavierklasse an der neu gegründeten Kantonsschule in Stein, ist als Expertin an Schweizer Kantonsschulen tätig und studiert Psychologie an der Fernuni Schweiz.
Sofatalk nach dem Konzert
Eintritt: Fr 30/15
Details auf http://hoerundjetzt.ch
Details über http://hoerundjetzt.ch
Nathan Zürcher und Nicolas Caccivio stammen aus Biel/Bienne und sind tief in der Kulturszene ihrer Region verwurzelt. Das Duo Rotonde wurde 2019 an der Hochschule für Musik Basel gegründet, wo beide Musiker ihr Studium mit Auszeichnung abschlossen.
Sie hatten die Gelegenheit, mit renommierten Professoren wie Anton Kernjak, Thomas Demenga, Filippo Gamba und Ophélie Gaillard zusammenzuarbeiten. Das Duo interpretiert klassische Werke, zeitgenössische Kompositionen und Eigenkompositionen. Dank ihrer herausragenden Interpretationskunst gewannen sie den dritten Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Annarosa Taddei in Rom, wo sie die Ehre hatten, das Originalwerk „Encore“ des römischen Komponisten Mario Totaro uraufzuführen.
Seit Beginn ihrer Zusammenarbeit konzertiert das Duo Rotonde regelmäßig national und international, unter anderem in Frankreich und Italien.
Programm:
Franz Schubert (1797–1828)
Sonate „Arpeggione“ für Violoncello und Klavier D.821
Allegro Moderato
Adagio
Allegretto
Mario Totaro (*1962)
Encore für Violoncello und Klavier (2023)
Frédéric Chopin (1810–1849)
Sonate für Violoncello und Klavier in g-Moll, op.65
Allegro Moderato
Scherzo
Largo
Finale
Sofatalk nach dem Konzert
Eintritt: Fr. 30/15
Das Trio Ventus spielt in einer besonderen Zusammensetzung: Klavier und zwei Flöten, darum luftet es also ziemlich heftig!
Die Namen der jungen Spielenden sind in Aarau keine Unbekannten, wir dürfen uns freuen auf die musikalische Begegnung mit:
Noemie Hunziker, Klavier
Fabian Tschopp, Flöte
Magdalena Popp, Flöte
Das Programm wird im Frühjahr bekanntgegeben
Eintritt frei, Kollekte
Bridges to freedom
Aus Anlass des 250. Jahrestags der Unabhängigkeit Amerikas hat der deutsche Pianist Florian Heinisch ein
Programm zusammengestellt, das die tief gewachsenen Verbindungen zwischen den USA und
Europa betont. Das Programm soll ein Zeichen setzen, wieder mehr aufeinander zuzugehen und
Brücken zu bauen – grundlegende Voraussetzung für eine freie, demokratische Gesellschaft.
Neben Komponisten, die in Amerika geboren wurden und aus ganz unterschiedlichen
Hintergründen kommen, sind deshalb mit Bartók und Schönberg auch solche vertreten, die
dort zur Zeit des Dritten Reiches eine neue Heimat gefunden haben oder aus anderen Ländern
kommend in Amerika ihren Lebensmittelpunkt haben. Das Programm soll dazu inspirieren, dem
nachzuspüren, was der Unabhängigkeit Amerikas zugrunde lag: Freiheit, Toleranz und Offenheit.
George Gershwin (1898-1937): 3 Preludes (1926)
Arnold Schönberg (1874-1951): Fünf Klavierstücke op. 23 (1923)
Aaron Copland (1900-1990): Passacaglia (1922)
John Adams (*1947): China Gates (1977)
Charles Ives (1874-1954): Three-Page-Sonata (1949)
Scott Joplin (1868-1917): Ragtime: The Entertainer (1902)
John Cage (1912-1992): Dream (1948)
Béla Bartók (1881-1945): Sonate für Klavier Sz. 80 (1926)
Sofatalk nach dem Konzert
Eintritt Fr. 30/15