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Recital 4

Kathrin Schmidlin, Klavier, Clara Schumann gewidmet

Freitag 8. Mai 2026
19:30
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Programm:

CLARA SCHUMANN GEWIDMET

Woldemar Bargiel (1828-1897)  Aus Drei Charakterstücke op. 8

I Allegro appassionato

Vinzenz Lachner (1811-1893)  Zwei Klavierstücke op. 52

I Impromptu

II Tarantella

Johann Peter Emilius Hartmann (1805-1900)  Aus Fantasistykker op. 54

I Allegro poco moderato pastorale

II Allegretto capriccioso

III Canto marziale religioso

IV Allegro molto assai

Stephen Heller (1813-1888)  Deux Tarantelles op. 85

Johannes Brahms (1833-1897)  Gavotte von C. W. Gluck

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)   Aus Sechs Lieder ohne Worte op. 62

I Andante espressivo

III Andante maestoso

V Venetianisches Gondellied

VI Allegretto grazioso

Eduard Bernsdorf (1825-1901) Aus Drei Intermezzi. Die Libellen op.10

III Allegro con grazia

Bedřich Smetana (1824-1884) Aus Črty (Sketches) op. 4

II Idyla (Idyll)

III Vzpomínka (Souvenir)

IV Vytrvalá snaha (Persistent Endeavour)

Elisabeth von Herzogenberg (1847-1892)  Aus Acht Klavierstücke

VIII Allegro appassionato

In ihrer einzigartigen Eigenschaft als weit gereiste, zur k.k.Kammervirtuosin ernannte Pianistin, als Komponistin, Klavierpädagogin und Herausgeberin verkörperte Clara Schumann (-Wieck) die bedeutendste deutsche Musik­erin des 19.Jahrhunderts. Clara Josephine Wieck setzte ihre als Wunderkind begonnene pianistische Karriere nach der Heirat (1840) mit Robert Schumann fort und trat nachher als Interpretin und Komponistin unter dem Namen Clara Schumann auf, der im Folgenden verwendet wird.

Mit ihrem virtuosen Klavierspiel regte die Musikerin an die dreissig Komponisten zur Entstehung von Werken an, die ihr gewidmet, jedoch nur vereinzelt von ihr ins Repertoire aufgenommen wurden. Sie setzte sich hauptsächlich für Bach, Beethoven, Rob­ert Schumann und Brahms ein, um den von ihren hier vorliegenden Zeitgenossen Felix Mendelssohn Bartholdy und Stephen Heller nur ein paar wenige Klavierstücke regelmässig in Konzerten zu spielen.

Die Aargauer Pianistin Kathrin Schmidlin macht uns mit der vorliegenden Auswahl mit teilweise verges­senen Werken von romantischen Komponisten bekannt. Die Vielfalt der For­men widerspiegelt sich in Charakterstücken, Tänzen, Liedern ohne Worte, Variationen, Fantasiestücken und Skizzen.

Die Schweizer Pianistin Kathrin Schmidlin hat sich auf Werke von Komponistinnen spezialisiert. 

Ihr Debütalbum Frauenstimmen, das 2021 zusammen mit der Cellistin Anna Fortova anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Schweizer Frauenstimmrechts veröffentlicht wurde, erschien beim renommierten Schweizer Label Claves Records. Diese CD, die Werke von Komponistinnen enthält, erhielt viele positive Kritiken in der internationalen Fachpresse. So wurde sie unter anderem von France Musique als Disque du jour ausgezeichnet und beim New Yorker Klassikradio WQXR in die Liste The Best Albums of the Month aufgenommen.

Im Frühjahr 2022 folgte ihr Solo-Album Opus 1 feminin, ebenfalls bei Claves Records erschienen. Diese Einspielung vereint Erstlingswerke von acht Komponistinnen für Klavier solo und erntete ebenfalls ein breites internationales Medienecho. Sie wurde vom MDR zum Album der Woche gekürt und erhielt in der französischen Zeitschrift Diapason die Auszeichnung mit vier Stimmgabeln.

Im Juni 2025 erschien ihr mittlerweile drittes Album „Clara Schumann gewidmet“ bei Claves Records als Doppel-CD. 

Bereits 2017 führte Kathrin Schmidlin den gesamten Klavierzyklus „Das Jahr“ von Fanny Hensel im Museum am Dom in Trier auf. Anlässlich des 200. Geburtstags von Clara Schumann spielte sie 2019 mehrfach deren Klavierkonzert in a-Moll.

Konzertauftritte führten sie unter anderem nach München in die Große Aula der Ludwig-Maximilians-Universität, nach Paris, nach Bayreuth in die Klaviermanufaktur Steingräber & Söhne, nach Gladbeck zum Forum Deutscher Musikhochschulen, ans Theater Basel, nach Sils Maria sowie zum Menuhin Festival in Gstaad.

Kathrin Schmidlin studierte bei Karl-Andreas Kolly an der Zürcher Hochschule der Künste, bei Wolfgang Manz an der Hochschule für Musik Nürnberg sowie bei Tobias Schabenberger an der Hochschule für Musik Basel. Sie ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe und war Stipendiatin der Bachwoche Ansbach. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie von Henri Sigfridsson, Aleksandar Madžar, Brigitte Meyer, Konstantin Lifschitz und Hartmut Höll.

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit engagiert sich Kathrin Schmidlin vielseitig: Sie war Vorstandsmitglied der European Piano Teachers Association Schweiz und unterrichtete an der Musikschule Konservatorium Zürich. Ab August 2025 leitet sie eine Klavierklasse an der neu gegründeten Kantonsschule in Stein, ist als Expertin an Schweizer Kantonsschulen tätig und studiert Psychologie an der Fernuni Schweiz.

Sofatalk nach dem Konzert

Eintritt: Fr 30/15

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Gastkonzert

Hör + Jetzt

Gastmusiker: Bernhard Bamert, Posaune

Donnerstag 21. Mai 2026
20:00
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Gastkonzert

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Gastmusikerin: Esther Flückiger, Klavier

Freitag 19. Juni 2026
20:00
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Details über http://hoerundjetzt.ch

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Recital 1

Duo Rotonde: Nathan Zürcher, Cello und Nicolas Caccivio, Klavier

Sonntag 20. September 2026
19:30
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Die 12. Pianolounge Saison wird von einem Duo eröffnet. Nathan Zürcher und Nicolas Caccivio stammen aus Biel/Bienne und sind tief in der Kulturszene ihrer Region verwurzelt. Das Duo Rotonde wurde 2019 an der Hochschule für Musik Basel gegründet, wo beide Musiker ihr Studium mit Auszeichnung abschlossen.

Sie hatten die Gelegenheit, mit renommierten Professoren wie Anton Kernjak, Thomas Demenga, Filippo Gamba und Ophélie Gaillard zusammenzuarbeiten. Das Duo interpretiert klassische Werke, zeitgenössische Kompositionen und Eigenkompositionen. Dank ihrer herausragenden Interpretationskunst gewannen sie den dritten Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Annarosa Taddei in Rom, wo sie die Ehre hatten, das Originalwerk „Encore“ des römischen Komponisten Mario Totaro uraufzuführen.

Seit Beginn ihrer Zusammenarbeit konzertiert das Duo Rotonde regelmäßig national und international, unter anderem in Frankreich und Italien.

 

Programm:

Franz Schubert (1797–1828)

Sonate „Arpeggione“ für Violoncello und Klavier D.821

Allegro Moderato

Adagio

Allegretto

Mario Totaro (*1962)

Encore für Violoncello und Klavier (2023)

Frédéric Chopin (1810–1849)

Sonate für Violoncello und Klavier in g-Moll, op.65

Allegro Moderato

Scherzo

Largo

Finale

 

Sofatalk nach dem Konzert

 

Eintritt: Fr. 30/15

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Junge Bühne 1

Trio Ventus

Mittwoch 21. Oktober 2026
19:30
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Das Trio Ventus spielt in einer besonderen Zusammensetzung: Klavier und zwei Flöten, darum luftet es also ziemlich heftig!

Die Namen der jungen Spielenden sind in Aarau keine Unbekannten, wir dürfen uns freuen auf die musikalische Begegnung mit:

Simon Popp, Klavier

Fabian Tschopp, Flöte

Magdalena Popp, Flöte

Das Trio Ventus wurde 2025 gegründet. Alle drei Musiker:innen stammen ursprünglich aus dem Aargau und sind ehemalige Absovent:innen des kantonalen Spitzenförderungprogramms. Im Laufe der Studienzeit kreuzten sich ihre Wege immer wieder im Rahmen verschiedener Projekte. Nun wollen sie mit dem Trio Ventus ihre Zusammenarbeit intensivieren und sich damit längerfristig einen Platz in der schweizerischen Klassik-Szene erarbeiten. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, hochstehende Kammermusik in innovativen Konzertformaten zu präsentieren und damit insbesondere ein jüngeres Publikum für die klassische Musik zu begeistern.

In einer ersten Arbeitsphase im Frühling 2025 erhielt das Trio wichtige Impulse von Andrea Bischoff im Unterricht an der Hochschule Luzern – Musik. Für das Jahr 2026 sind zwei Konzerte mit ihrem Debütprogramm „Salon Reloaded“ geplant. Die Absicht des Trios, die Salonmusik ins 21. Jahrhundert zu holen, könnte nicht besser zur Ausrichtung und Interieur der Pianolounge passen. Das Programm umfasst rund eine Stunde Musik und reicht von den bekannten Werken Dopplers und Kuhlaus über die impressionistischen Klänge von Debussy bis hin zu moderneren Klängen von Clarke und Zyman. So zeigt dieses Programm die Klangvielfalt, welche in dieser Besetzung möglich ist, und verspricht durch die vielen Kontraste ein abwechslungsreiches Konzerterlebnis. «Salon» bedeutet für das Trio auch, dass man sich über die gespielten Werke austauscht. Als Pädagog:innen ist die Vermittlung von Musik ein zentrales Thema in ihrem Wirken. Kurze Moderationen und Gesprächsimpulse sollen dazu anregen, sich zwischen und nach den Stücken miteinander zu unterhalten – ganz im Sinne der Salonmusik.

Simon Popp hat bereits vor drei Jahren mit einem Solorezital in der Pianolounge begeisteret, er wird auch noch ein Solostück zum Besten geben.

Das genaue Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

 

Sofatalk nach dem Konzert

Eintritt frei, Kollekte

 

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Recital 2

Florian Heinisch, Klavier

Samstag 28. November 2026
19:30
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Bridges to freedom

 

Aus Anlass des 250. Jahrestags der Unabhängigkeit Amerikas hat der deutsche Pianist Florian Heinisch ein

Programm zusammengestellt, das die tief gewachsenen Verbindungen zwischen den USA und

Europa betont. Das Programm soll ein Zeichen setzen, wieder mehr aufeinander zuzugehen und

Brücken zu bauen – grundlegende Voraussetzung für eine freie, demokratische Gesellschaft.

Neben Komponisten, die in Amerika geboren wurden und aus ganz unterschiedlichen

Hintergründen kommen, sind deshalb mit Bartók und Schönberg auch solche vertreten, die

dort zur Zeit des Dritten Reiches eine neue Heimat gefunden haben oder aus anderen Ländern

kommend in Amerika ihren Lebensmittelpunkt haben. Das Programm soll dazu inspirieren, dem

nachzuspüren, was der Unabhängigkeit Amerikas zugrunde lag: Freiheit, Toleranz und Offenheit.

 

George Gershwin (1898-1937): 3 Preludes (1926)

Arnold Schönberg (1874-1951): Fünf Klavierstücke op. 23 (1923)

Aaron Copland (1900-1990): Passacaglia (1922)

John Adams (*1947): China Gates (1977)

Charles Ives (1874-1954): Three-Page-Sonata (1949)

Scott Joplin (1868-1917): Ragtime: The Entertainer (1902)

John Cage (1912-1992): Dream (1948)

Béla Bartók (1881-1945): Sonate für Klavier Sz. 80 (1926)

 

Sofatalk nach dem Konzert

 

Eintritt Fr. 30/15

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Gastkonzert

Jazz in der Pianolounge

Erich Fischer Trio & Gäste

Freitag 11. Dezember 2026
20:00
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mit:

Erich Fischer Vibraphon, Bariton Horn

Thomas Lähns Kontrabass

Akin Elegbede Schlagzeug

Gäste: Dave Feusi Saxophon Roberto Koch Kontrabass

 

«Jazz ist die Freiheit, viele Formen zu haben.» Dieses Zitat von Duke Ellington ist sprichwörtlich Programm des

Erich Fischer Trios. Von der stilistisch vielfältigen und abwechslungsreichen Welt des Jazz lässt sich der Bandleader

inspirieren, scheut sich aber keineswegs auch Einflüsse der lateinamerikanischen und afrikanischen Musik in seine

Kompositionen einfliessen zu lassen.

Phantasievolle Themata, mal sparsam im Duo, mal aus dem Vollen schöpfend, spannende Soli, mal leise und ruhig,

mal ekstatisch brodelnd, sind der Inhalt. Die musikalische Form überrascht in variablen Besetzungen, immer den weichen Klang des Vibraphons im

Zentrum, ein Kontrabass, der sich nicht scheut die Melodie zu übernehmen und das Schlagzeug bietet weit mehr als

nur die rhythmische Grundlage. Die zwei Gäste am Saxophon und am Kontrabass bereichern den Klang des Erich Fischer Trios wesentlich.

Die neue CD «Joey’s Delight» beinhaltet 12 neue Kompositionen vom Bandleader, welche in den Jahren 2024 und 2025

entstanden sind. Daraus entsteht die packende Energie, der frische Spielwitz und die Leidenschaft mit der das Erich Fischer Trio mit

seinen Gästen zu überzeugen vermag.

 

Eintritt: Fr. 30/15

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Recital 3

Gabriele Lucherini

Freitag 22. Januar 2027
19:30
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Gabriele Lucherini ist ein in Italien geborener Pianist mit Wohnsitz in Basel. Er studierte Klavier am Konservatorium „Arrigo Pedrollo“ in Vicenza, wo er sowohl den Bachelor als auch den Master mit Auszeichnung abschloss. Anschließend setzte er seine Ausbildung an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel fort, wo er einen Master in Spezialisierter Performance sowie ein Ergänzungsstudium auf dem Hammerflügel bei Edoardo Torbianelli absolvierte. Derzeit absolviert er ein weiterführendes Studium in Klavierimprovisation in Stuttgart bei Prof. Noam Sivan, dessen Abschluss im April 2027 geplant ist.

Wichtige künstlerische Anregungen erhielt er in Meisterkursen bei renommierten Musikern wie Marco Tezza, Carlo Grante, Aleksandar Madžar, Lilya Zilberstein, Malcolm Bilson, Alexander Lonquich, Benedetto Lupo, Roberto Prosseda und Kristian Bezuidenhout.

2023 erhielt er ein Stipendium als aktiver Teilnehmer des International Workshop on Historical Piano Improvisation in Perugia; 2022 wurde er sowohl mit dem Jurypreis als auch mit dem Publikumspreis beim Internationalen van-Wassenaer-Wettbewerb für historische Instrumente ausgezeichnet und 2021 war er Finalist beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Siegburg.

Seine Diskographie umfasst die CD From Manuscript to Invention (Challenge Records), eingespielt gemeinsam mit Giulio Padoin, sowie eine CD-Produktion für Neos München mit zeitgenössischen Werken für Violine und Klavier von Andreas Pflüger

Seit 2018 unterrichtet er Klavier an den Musikschulen Frick und ist im Frühjahr 2026 als Klavierlehrer an die Alte Kanti Aarau gewählt worden, wo er ab Sommer 26 unterrichten wird. Er wird sich nun gleich in Aarau als Pianist und Improvisator vorstellen.

 

Programm:

Franz Liszt (1811–1886)

Études d’exécution transcendante, Nr. 3 „Paysage“, Nr. 8 „Wilde Jagd“, Nr. 11 „Harmonies du soir“, Nr. 10 f-Moll *

Gabriele Lucherini (1990) Improvisation über Volkslieder und Opernthemen im Stil von Liszt

Franz Liszt (1811–1886)

Vallée d’Obermann, S. 160/6 aus Années de pèlerinage I: Suisse

 

Sofatalk nach dem Konzert

 

Eintritt: Fr. 30/15

Bar ab 18.45

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Junge Bühne 3

Susanna Braun, Klavier

Freitag 19. März 2027
19:30
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Im Juni 2025 trat Susanna Braun erstmals mit der BBC Philharmonic auf und interpretierte das Klavierkonzert von Bacewicz, das zudem für eine Live-Übertragung auf BBC-Radio 3 aufgenommen wurde. The Arts Desk beschrieb ihre Interpretation als „gentle, bittersweet and evocative“. Sie hat außerdem mit der Manchester Camerata, dem Jugendsinfonieorchester der Ukraine (YSOU), der Sinfonietta Schaffhausen, der Jenaer Philharmonie sowie der Norddeutschen Philharmonie Rostock und weiteren Ensembles zusammengearbeitet. In diesem Frühjahr wird sie Prokofjews Klavierkonzert Nr. 2 mit dem Karlsbader Symphonieorchester aufführen.

Susanna erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen. Im Jahr 2025 erreichte sie das Halbfinale des Internationalen Franz-Liszt-Klavierwettbewerbs in Utrecht; 2024 gehörte sie zu den zehn besten Kandidat:innen des Concorso Internazionale Rina Sala Gallo in Monza und war eine von nur 36 Teilnehmenden, die für den Concours Géza Anda ausgewählt wurden. Für ihre künstlerischen Leistungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Brigitte-Engerer-Preis „Jeune espoir“ beim Piano Campus 2023 in Paris. Zu ihren frühen Erfolgen zählen erste Preise beim internationalen Wettbewerb für junge Musiker in Enschede, beim Ferrara International Piano Festival und beim Schweizer Jugendmusikwettbewerb (SJMW) sowie der Förderpreis des Neuen Orchesters Basel und der RNCM Chopin-Preis.

Susanna, entdeckt von Maestro Danilo Manto, absolvierte ihre musikalische Ausbildung an führenden Institutionen. Sie wurde mit dem renommierten International Artist Diploma (IAD) des Royal Northern College of Music (RNCM) sowie dem Akademiediplom der Imola International Academy „Incontri con il Maestro“ ausgezeichnet. Ihren Masterabschluss erwarb sie an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, ihren Bachelor mit Honours am RNCM. Darüber hinaus erhielt sie das Diplôme Supérieur mit höchster Auszeichnung von der Schola Cantorum in Paris.

Derzeit absolviert sie den Studiengang „Specialized Music Performance – Soloist“ an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) sowie den Postdiplomkurs an der Imola International Academy. Zu ihren wichtigsten Mentor zählen Till Fellner, Grigory Gruzman, Boris Petrushansky und Helen Krizos.

Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist sie Gründerin und künstlerische Leiterin von BlenioMusica, dem jährlichen Kammermusikfestival im Valle di Blenio (Schweiz), das 2026 in seine sechste Ausgabe geht und für sein innovatives, abwechslungsreiches Programm mit jungen Künstler:innen aus aller Welt bekannt ist.

Susanna ist Teil der Valaris-Music-Familie, mit der sie ihr erstes Album „OUROBOROS“ aufgenommen hat. Kürzlich trat sie für die Orpheum Foundation auf und ist dankbar für das Exzellenzstipendium der ZHdK Foundation sowie für die großzügige Unterstützung der Marguerite Meister Stiftung.

 

Programmdetails folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

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Recital 4

Florian Altwegg, Klavier

Freitag 30. April 2027
19:30
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Der schweizerische Pianist Florian Altwegg ist leidenschaftlicher Solist und Kammermusiker. Von

französischer Barockmusik bis hin zu zeitgenössischen Werken aus Lateinamerika pflegt er ein

Repertoire, das besonders auch wenig gespielte Komponisten und Werke umfasst. Prägende

Konzerterlebnisse kreiert der junge Musiker mit epochenübergreifenden und thematischen

Programmformaten.

Florian Altwegg wurde in der Schweiz, in Biel/Bienne geboren und entdeckte das Klavierspiel

bereits mit drei Jahren. Er absolvierte die Talentförderungsklasse des Gymnasiums Hofwil in

Münchenbuchsee und parallel dazu verlaufend das Bachelorstudium an der Hochschule der Künste

Bern in der Klavierklasse von Pierre Sublet. Das musikpädagogische Studium schloss er bei Wilhem

Latchoumia an der Hochschule der Künste Bern im Jahr 2020 ab. Es folgte ein Studium in der

Klavierklasse von Karl-Andreas Kolly an der Zürcher Hochschule der Künste, das er 2023 mit dem

Konzertexamen Master of Specialized Performance (ehem. Solistendiplom) abschloss.

Erfolge erzielte er unter anderem 2009 am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb mit dem

ersten Preis mit Auszeichnung mit höchster Punktzahl und einem Sonderpreis für herausragende

Interpretationen zeitgenössischer Werke. Bei internationalen Klavierwettbewerben gewann er den

ersten Preis im 31. Klavierwettbewerbs «Rospigliosi» (IT, 2026), war Finalist im Bechstein-Bruckner

Wettbewerbs (A, 2023), Semifinalist im Schimmel Klavierwettbewerbs (D, 2022) und im Concurso

de Vigo (ES, 2022). Mit dem Alas-Klavierquartett gewann er den Sonderpreis am 1. Paul Juon

Kammermusikwettbewerb (CH, 2023) und ist seither Mitglied des Förderkreises Kammermusik

Schweiz. Von der Stadt Feldkirch (A) wurde er 2024 u.a. für sein Engagement in der Interpretation

zeitgenössischer Musik mit dem Stella-Musikpreis ausgezeichnet.

Florian Altwegg absolvierte Meisterkurse bei prägenden Persönlichkeiten wie Dmitri Bashkirov,

Homero Francesch, Martin Hughes, Fernando Viani und Michael Korstick. Sein ergänzendes

Privatstudium bei Paul Coker hatte zudem über viele Jahre hinweg einen großen Einfuss auf seine

musikalische Entwicklung.

Florian Altwegg hegt ein besonderes Interesse für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts sowie

für Komponisten lateinsprachiger Herkunft. Nebst seinem Engagement in der klassischen Musik

spielt er in Projektformationen im Bereich der experimentellen Musik und des Latin Jazz mit.

 

Details folgen

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Junge Bühne 4

Salome Pilgram, Klavier

Freitag 28. Mai 2027
19:30
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Die aus Winterthur stammende Salome Braun begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. Ihren ersten Unterricht bekam sie von Seraina Janett, später wechselte sie zu Carl Wolf. Ihr heutiger Lehrer ist Prof. Hans-Jürg Strub.

Im Rahmen ihrer vielseitigen Ausbildung am Konservatorium Winterthur erhält sie auch Violinunterricht, spielt im Winterthurer Jugendsinfonieorchester mit und nimmt Dirigierstunden. Neben ihren musikalischen Aktivitäten besucht sie die Kantonsschule Rychenberg in Winterthur (altsprachliches Profil mit Latein und Griechisch).

Salome Pilgram ist Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, so zum Beispiel am Concours International Piano Val de Travers (2021) und am Bach-Wettbewerb in Köthen (2023), wo sie in der höchsten Alterskategorie den 1. Preis erhalten hat. Auch am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb und am Zürcher Musikwettbewerb wurde sie mehrfach ausgezeichnet – solo oder auch im Trio mit ihren beiden jüngeren Geschwistern Emanuel (Cello) und Debora (Violine). Es gibt für die 19-Jährige nichts Schöneres, als ihre Musikbegeisterung mit anderen zu teilen.

Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.